"Fanzone" bei Kleinfeldspielen der G- bis D-Jugend

Saarländischer Fußballverband

Im Fußball sind neben der Tore die Emotionen ein wesentlicher Bestandteil - ob im Profibereich, bei den Amateueren oder im Jugend-Fußball. Das ist auch gut so!
In der Vergangenheit häuften sich im Saarland jedoch Vorkommnisse, in denen Emotionen zu Lasten der jüngsten Spieler an den Seitenlinien ausgelebt wurden. Was von Eltern, Großeltern, Freunden und Fans zunächst gutgemeint ist, wird von den jüngsten Spielern als einschüchternd, beängstigend, teilweise sogar bedrohlich aufgenommen. Der Spaß bleibt somit auf der Strecke. Die Schiedsrichter hatten immer häufiger deutliche Probleme aufgrund der von außen aufkommenden Unruhe ihre Spiele unter Kontrolle zu behalten. Nachdem viele Appelle des Landesverbandes und freiwillige Selbstverpflichtungen der Vereine ins Leere liefen, entschied sich der Saarländische Fußballverband zur Einrichtung von Fanzonen bei Kleinfeldspielen. Diese gelten für alle Spiele der G- bis zur D-Jugend verpflichtend.


Umsetzung

  • Alle Zuschauer müssen bei Kleinfeldspielen sich hinter der Barriere des Großfeldes aufhalten.
  • Ist keine Spielfeldumrandung vorhanden, muss ein Abstand von mindestens drei Metern zum Kleinfeld einehalten werden.
  • Unmittelbar am Spielfeldrand dürfen sich nur die Trainer und Betreuer aufhalten (maximal zwei pro Mannschaft).
  • Für die Einhaltung der "Fanzone" ist der jeweilige Heimverein zuständig.
Wichtig:
Sollten Vereine bzw. Zuschauer sich nicht an die Anweisung halten, so muss der Schiedsrichter zwingend eine Meldung im Spielbericht vornehmen.

 
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